Psychotherapie und Coaching

Michael Hintz -- Heilpraktiker seit 1994

Psychiater:innen

Psychiater:innen sind Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie und haben ein vollständiges Medizinstudium absolviert. Nach dem Studium folgt eine mehrjährige spezialisierte Ausbildung zum Facharzt, die sowohl medizinische als auch psychotherapeutische Inhalte umfasst.

Was Psychiater:innen auszeichnet

Der wesentliche Unterschied zu anderen Therapeut:innen liegt in der medizinischen Ausbildung. Als Ärzt:innen können Psychiater:innen körperliche Untersuchungen durchführen, medizinische Ursachen für psychische Beschwerden diagnostizieren und Medikamente verschreiben. Dazu gehören beispielsweise Antidepressiva, Antipsychotika, Stimmungsstabilisierer und Anxiolytika.

Behandlungsmöglichkeiten

Psychiater:innen bieten sowohl medikamentöse als auch psychotherapeutische Behandlungen an. Sie können Patient:innen in psychiatrische Kliniken einweisen und komplexe Fälle medizinisch betreuen. Häufig arbeiten sie eng mit psychologischen Psychotherapeut:innen zusammen – der Psychiater übernimmt die medikamentöse Behandlung, während der Psychotherapeut die Gesprächstherapie durchführt.

Fachgebiete

Neben der allgemeinen Psychiatrie und Psychotherapie gibt es spezialisierte Fachbereiche wie die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Auch andere Fachärzte, etwa für Neurologie oder Innere Medizin, können eine psychotherapeutische Zusatzausbildung absolvieren.

Kassenleistung

Psychiater:innen mit Kassenzulassung können ihre Leistungen über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen. Die Wartezeiten für einen Ersttermin bei einem Psychiater sind oft länger als bei anderen Therapeut:innen, da der Bedarf groß ist.

Fazit

Ob jemand ein guter Therapeut ist, hängt nicht allein von der Ausbildung ab. Wichtig ist die menschliche Chemie zwischen Patient:in und Therapeut:in – der Kontakt, der zwischen ihnen entsteht, ist entscheidend für den Therapieerfolg.